Das im berühmten Quartier des Grands Hommes gelegene Grand Théatre in neoklassischer Architektur wurde von dem Architekten Victor Louis zur Zeit der Aufklärung erbaut. Zwölf korinthische Säulen zieren die Fassade, überragt von Statuen, die die neun Musen und drei römischen Göttinnen darstellen: Junon, Minerva und Venus. Eine Bemerkung am Rande: Garnier zog seine Inspiration aus dem Inneren der Oper, besonders aus der monumentalen Treppe für den Bau der Oper in Paris.